Zerberus Motorcycles Service


Fertige Projekte :

Kawasaki Z1000A2 :

Die Z1000A2 kam in einen dem Alter entsprechenden Zustand fahrbereit mit TÜV zu mir .
Allerdings hatte sie ausgeprägte Fahrwerksschwächen , einen Motor , der zwar angeblich komplett überholt war ( Aussage Vorbesitzer )
und gute Leistungswerte brachte , dafür aber auch ein sehr starkes Kupplungsrasseln und eine Steuerkette , die mehr Geräusche machte als das restliche Triebwerk .
Desweiteren wünschte sich der Besitzer, anstatt der Serien Bereifung ( vorne 100/90-V19 & hinten 120/90-V18 ) andere Felgen und Reifen Größen ( vorne 110/90-V18 auf 2.50x18 Felge & hinten 180/55-V18 auf 5,75x18 Felge ) , eine Marving 4 in 1 , mehr Zuverlässigkeit ( die Z1000Elektirk ist berühmt u. berüchtigt ) und ein wenig Optik ( Lack & Chrom ) !
Gegen mehr Leistung hatte er auch nichts einzuwenden .
Das Motorrad wurde erst einmal in alle Einzelteile zerlegt , gereinigt & nach Baugruppen sondiert .
Nachdem der Rahmen sandgestrahlt war , wurden die breitere Kastenschwinge und die zusätzlichen Rahmenverstrebung angepaßt und letzere eingeschweißt . Der Rahmen wurde dann mit den anderen Teilen ( Gabelbrücken , Batteriekasten , Hauptständer , u.v.w...) zum Pulverbeschichten weggegeben .
Bis der Rahmen wieder kam wurden Bremszylinder ( Hand - Fuß - und die drei Radbremszylinder ) zerlegt gereinigt und mit neuen Manschetten u. Dichtringen überholt , die Gabelholme zerlegt mit neuen Simmer - Staub - & Dichtringen bestückt und beim Zusammenbau mit frischem Gabelöl und progressiven White Power Gabelfedern aufgewertet , so das sie den höheren Anforderungen der breiteren Reifen standhält .Als der Rahmen wieder zur Verfügung stand wurden alle Gewinde nachgeschnitten u. gefettet , die Telegabel u. Kastenschwinge mit neuen Schwingen & - Lenkkopflager verbaut & die Bremsanlage montiert . Nur noch die Räder rein und man konnte sie schon wieder schieben .
Nun war der Motor dran . Beim zerlegen fanden wir tatsächlich neue Kolben m. Ringe in der ersten Übergröße vor , und frisch gebohrte Zylinder . Das waren aber auch schon die guten Nachrichten .
Die Steuerkettendruckrolle war falsch herum montiert worden und defekt . Das bedeutet das der Motor kurz vor einen Steuerkettenabriß stand , und nur noch kurz zu leben hätte , wenn er weiter betrieben worden wäre . Desweiteren waren die Kurbelwellenlager , der Kupplungskorb und sechs Getriebezahnräder mit den dazugehörenden Schaltgabeln defekt . Zu allen Überfluß zeigte das Kurbelgehäuse an den Kurbelwellenlagerstellen auch Risse ( die Folge des Kurbelwellenlagerschadens ) .
Es wurde ein gebrauchtes Kurbelgehäuse besorgt und zum sandstrahlen weggegeben . Eine gebrauchte Kurbelwelle wurde zum neu lagern , erleichtern , polieren und feingewuchten ( meiner Meinung das Sinnvollste was man einen Motor an Tuning zukommen lassen kann ) weggegeben . Es wurden auch neue Schaltgabeln , die sechs Getriebezahnräder , einen überholten und verstärkten Kupplungskorb , den kompletten Steuerungstrieb und alle Lager , Simmerringe und Dichtungen besorgt . Am Zylinderkopf wurden die Auslaßventile und Schäfte erneuert , die Auslaß und Einlaßkanäle bearbeitet ( mehr Leistung ) und Ventilsitze u. Einlaßventile überarbeitet . Nachdem er auch wieder zu 100% plan war , wurde er mit neuen Nockenwellenlagerschalen zum Einbau bereit gestellt .

Als der Motor montiert war , wurde er gleich wieder in seinen Rahmen eingebaut . Es wurde ein speziell für das Motorrad angefertigter Kabelbaum verbaut , der dann mit einen neuen Zündschloß , Chromschalteramaturen und einer Dayna Transitorzündung verbunden wurde . Der Schlußpunkt war dann noch eine neue Mikuni Flachschieber Vergaseranlage mit ovalen-konisch K&N-Filtern .
Nachdem auch noch die Lackteile verbaut waren und die lange ausgiebige Probefahrt abgeschlossen war , konnte das Fahrzeug an seinen Besitzer ausgehändigt werden .

Eine Leistungsmessung für den TÜV ergab eine Leistung von 100PS mit offener Auspuffanlage und einen stolzen Z 1000 A2 Besitzer .

   







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