Sonntag, 1. Februar 2009

 

Kilometerstand:

Durchschnittsgeschwindigkeit: 44,4

maximale Geschwindigkeit: 87,5

gefahrene Kilometer: 260,45

Fahrtzeit: 5,51

Höhe: 1260

Temperatur: in +7 / out +7

 

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Karte

 

Wir brechen nach dem Versuch, Wasser durch einen löchrigen Schlauch zu tanken, in nassen Klamotten auf und fahren zu Marjane, einem riesigen Hyper-Marché etwas außerhalb von Marrakech. Hier gibt es Lebensmittel und alles, was der Mensch braucht, in Hülle und Fülle. Es ist vergleichbar mit unserer METRO. Wir gehen neugierig Gang auf und Gang ab und verbringen den ganzen Vormittag in dem Laden.

 

Natürlich gibt es einen McDonald’s im Marjane-Komplex, den wir dann auch testen, um ein gewisses Hungergefühl loszuwerden. Hier gibt es leider keinen Unterschied im Geschmack zu den McDonald’s in Deutschland...

 

Nachdem unser Großeinkauf im Hano verstaut ist, starten wir Richtung Ouarzazate auf der N9. Die schneebedeckten Berge kommen uns wieder näher und bald befinden wir uns auf einer ziemlich steilen und kurvigen Passstraße, auf der sich die Busse und Laster hoch und wieder hinunter quälen. Die Gegend wird karg, dann sind wir auf Schneehöhe, wo es tatsächlich marokkanische Touristen gibt, die hier herauf fahren, um im bereits wegtauenden Schnee Fotos zu schießen und den Schlitten auszupacken.

 

Apropos Touristen: es gibt sogar Gruppen von Radlern, die sich diese Tour antun. Natürlich ausländische Touristen.

 

Auf der anderen Seite des Gebirges kommen wir wieder in wüstenähnliche Gegend und die Temperaturen werden angenehmer. Das ist das Faszinierende hier: erst Schnee, kurz darauf wieder Wüste oder grüne Landschaft.

 

Mir gefällt die Gegend ausnehmend gut, was wahrscheinlich auch an der Abendsonne liegt, die alles in ein besonderes Licht taucht.

 

Wir fahren durch Ouarzazate und in der Ferne ist rechts auf der N10 der Stausee El-Mansour-Eddanbi zu erkennen. Nach einigen Kasbahs und Ortschaften biegen wir links in die Wüste ab, um einen Nachtplatz zu finden. Oli stellt fest, dass ein Kofferlager gerissen ist. Wir müssen jetzt tunlichst kritische Unebenheiten oder tiefe Löcher vermeiden. Wenigstens haben wir Ersatzkofferlager dabei und bei der nächsten Gelegenheit muss das repariert werden. Oli vermutet, dass der Koffer sich bei einer ungewollten Vollbremsung, zu der uns ein LKW in Marrakech gezwungen hatte, als er uns die Vorfahrt nahm, verschoben hat.

 

Ein Gulasch aus Putenfleisch und Putenherz beendet diesen Tag. Es ist wieder kalt geworden.

 

 

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